Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Melanie Baßler – Hypnose & psychologische Beratung
Kentuckyallee 34 · 76149 Karlsruhe · info@Melanie-Bassler.de · 0171 1173731
Stand: Oktober 2026

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Verträge zwischen Melanie Baßler – Hypnose & psychologische Beratung – nachfolgend „Anbieterin“ genannt – und ihren Klientinnen und Klienten über Leistungen im Bereich nichtheilkundlicher Hypnose, psychologischer Beratung und Coaching. Abweichende Vereinbarungen bedürfen einer individuellen Vereinbarung zwischen Anbieterin und Klientin bzw. Klient.

2. Art und Umfang der Leistungen

Die Anbieterin bietet psychologische Beratung, Coaching und Hypnose ausschließlich außerhalb der erlaubnispflichtigen Heilkunde an. Die angebotenen Leistungen dienen nicht der Feststellung, Heilung oder Linderung von Krankheiten oder psychischen Störungen. Insbesondere werden keine psychischen oder körperlichen Erkrankungen diagnostiziert oder behandelt.

Die Angebote können insbesondere folgende Bereiche umfassen:

  • Entspannung und Stressreduktion
  • Unterstützung bei der Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens
  • Schlaf und Entspannung bei nicht krankheitsbedingten Beschwerden
  • Lern- und Prüfungsvorbereitung
  • Unterstützung bei Prüfungsstress und Aufregung
  • Unterstützung bei persönlichen Veränderungsprozessen
  • Unterstützung beim Gewichtsmanagement bei gesunden Personen
  • Unterstützung beim Wunsch nach Veränderung von Rauchgewohnheiten
  • Allgemeine psychologische Beratung in nichtheilkundlichen Lebens- und Belastungssituationen

Bestehen Anhaltspunkte für eine behandlungsbedürftige körperliche oder psychische Erkrankung, kann die Anbieterin eine Durchführung oder Fortsetzung der Beratung bzw. Hypnose ablehnen und die Inanspruchnahme ärztlicher, psychotherapeutischer oder heilpraktischer Hilfe empfehlen. Die Leistungen ersetzen keine ärztliche, psychiatrische, psychotherapeutische oder sonstige heilkundliche Untersuchung oder Behandlung.

3. Besondere Abgrenzung einzelner Angebote

Raucherentwöhnung / Rauchfrei-Hypnose

Das Angebot richtet sich an Personen, die ihr Rauchverhalten aus eigenem Entschluss verändern und dabei Hypnose als unterstützende Methode nutzen möchten. Es wird keine Diagnose oder Behandlung einer Nikotinabhängigkeit oder sonstigen Suchterkrankung angeboten. Bei bestehender Abhängigkeit oder erheblichen Begleiterkrankungen sollte eine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung erfolgen.

Gewichtsmanagement

Hypnose und Beratung zum Gewichtsmanagement dienen der Unterstützung bei der Veränderung von Gewohnheiten, Motivation und Zielsetzung. Es erfolgt keine Behandlung von Adipositas, Essstörungen, Stoffwechselerkrankungen oder sonstigen Erkrankungen. Bei entsprechenden Erkrankungen ist eine ärztliche bzw. therapeutische Abklärung erforderlich.

Schlaf und Entspannung

Angebote zu Schlaf und Entspannung dienen der Förderung von Entspannung und Wohlbefinden. Eine Behandlung von Schlafstörungen mit Krankheitswert oder anderer medizinischer bzw. psychischer Ursachen erfolgt nicht.

4. Eigenverantwortung und Mitwirkung

Hypnose und psychologische Beratung setzen die freiwillige und aktive Mitwirkung der Klientin bzw. des Klienten voraus. Die Klientin bzw. der Klient entscheidet jederzeit selbst, in welchem Umfang sie oder er sich auf die angebotenen Übungen und Verfahren einlassen möchte. Eine Hypnose erfolgt nicht gegen den Willen der betreffenden Person.

Die Klientin bzw. der Klient verpflichtet sich, vor Beginn einer Hypnosesitzung auf Umstände hinzuweisen, die für die sichere Durchführung relevant sein können, insbesondere schwere körperliche oder psychische Erkrankungen, psychiatrische Behandlung, akute psychische Krisen sowie die Einnahme relevanter Medikamente. Bei Unsicherheiten kann eine ärztliche Abklärung empfohlen werden.

5. Kein Erfolgsversprechen

Hypnose und Beratung sind individuell wirkende Verfahren. Ein bestimmter Erfolg kann nicht zugesichert werden. Die Vergütung wird für die fachgerechte Durchführung der vereinbarten Leistung geschuldet und nicht für das Eintreten eines bestimmten Erfolges.

6. Zustandekommen des Vertrages

Ein Vertrag kommt zustande, wenn ein Termin verbindlich vereinbart bzw. eine entsprechende Buchung von der Anbieterin bestätigt wurde. Termine können persönlich, telefonisch, per E‑Mail oder über die auf der Website angebotenen Kontakt- oder Buchungsmöglichkeiten vereinbart werden. Vor einem kostenpflichtigen ersten Termin kann ein unverbindliches, kostenfreies telefonisches Erstgespräch von etwa 15 Minuten angeboten werden.

7. Preise und Zahlung

Es gelten die zum Zeitpunkt der Buchung vereinbarten bzw. auf der Website ausgewiesenen Preise. Soweit nichts anderes vereinbart wurde, wird das Honorar unmittelbar nach der jeweiligen Sitzung fällig. Die Zahlung kann entsprechend der jeweils angebotenen Zahlungsmöglichkeiten erfolgen, insbesondere in bar oder über PayPal. Bei Paketleistungen wird vor Buchung mitgeteilt, wann die Vergütung fällig wird.

8. Terminabsagen und Nichterscheinen

Vereinbarte Termine werden reserviert. Eine Terminabsage oder -verschiebung sollte so früh wie möglich erfolgen. Bei einer Absage mindestens 24 Stunden vor dem Termin entstehen keine Ausfallkosten. Bei Absage weniger als 24 Stunden vor dem Termin oder bei Nichterscheinen kann die Anbieterin Ersatz für den entstandenen Ausfall verlangen, soweit der Termin nicht anderweitig vergeben werden konnte. Gesetzliche Widerrufsrechte bleiben unberührt.

Kann ein Termin aufgrund einer Erkrankung oder aus anderen Gründen von der Anbieterin nicht durchgeführt werden, entstehen der Klientin bzw. dem Klienten keine Kosten; bereits geleistete Zahlungen werden erstattet oder auf einen Ersatztermin angerechnet.

9. Verspätungen

Bei verspätetem Erscheinen besteht kein Anspruch auf Verlängerung der Sitzungszeit, wenn nachfolgende Termine beeinträchtigt würden. Die Vergütung bleibt grundsätzlich unberührt. Ist die Anbieterin für eine Verzögerung verantwortlich, wird die Sitzungsdauer entsprechend gewährleistet oder eine einvernehmliche Lösung vereinbart.

10. Online-Sitzungen

Sofern vereinbart, können Beratungen und geeignete Hypnoseangebote auch online durchgeführt werden. Die Klientin bzw. der Klient ist verantwortlich für einen ungestörten Ort und eine stabile technische Verbindung. Bei erheblichen technischen Störungen wird gemeinsam entschieden, ob der Termin fortgesetzt, telefonisch durchgeführt oder neu vereinbart wird.

11. Minderjährige

Leistungen für Minderjährige erfolgen nur mit Einbeziehung bzw. Zustimmung der gesetzlichen Vertreter, soweit erforderlich. Vor einer Hypnose mit Minderjährigen werden Ablauf, Zielsetzung und Rahmenbedingungen gesondert besprochen. Das Wohl und der Wille des minderjährigen Klienten stehen im Vordergrund.

12. Ablehnung oder Abbruch einer Sitzung

Die Anbieterin kann eine Sitzung ablehnen, unterbrechen oder beenden, wenn Hinweise vorliegen, dass die Durchführung nicht verantwortbar ist oder der Rahmen einer nichtheilkundlichen Beratung überschritten würde, insbesondere bei akuten psychischen Krisen oder erheblichen gesundheitlichen Risiken.

13. Haftung

Die Anbieterin haftet nach den gesetzlichen Bestimmungen. Eine Haftungsbeschränkung gilt nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie nicht für Schäden aus vorsätzlicher oder grob fahrlässiger Pflichtverletzung.

14. Datenschutz und Vertraulichkeit

Personenbezogene Daten werden ausschließlich im Rahmen der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen verarbeitet. Nähere Informationen enthält die Datenschutzerklärung. Informationen aus Beratungsgesprächen werden vertraulich behandelt, soweit keine gesetzlichen Verpflichtungen entgegenstehen.

15. Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen

Bei Verträgen, die ausschließlich über Fernkommunikationsmittel geschlossen werden, können gesetzliche Widerrufsrechte bestehen. Die Einzelheiten ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung. Soll eine kostenpflichtige Leistung bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen, gelten die gesetzlichen Bestimmungen.

16. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Zwingende Verbraucherschutzvorschriften bleiben unberührt. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

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